Hubertus Apotheke Duisburg
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Rückenschonung beim Radfahren

Radfahren findet hierzulande als Freizeitsport immer mehr Anhänger. Kein Wunder: Die Bewegung in freier Natur ist gesund und selbst für Menschen mit körperlichen Einschränkungen ein idealer Ausdauersport, da Gelenke und Rücken geschont werden. Voraussetzung ist allerdings die richtige Einstellung des Rades. Nachfolgend haben wir für Sie die wichtigsten Einstellungsempfehlungen der Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR) zusammengefasst. Viel Spass beim Radeln wünscht Ihnen das ganze Team der Hubertus-Apotheke!

Fahrradfahrer

Hepatitis A - Reisehepatitis

Nach Schätzungen von Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkranken pro Jahr weltweit mehr als 10 Millionen Menschen an den verschiedenen Formen der Virushepatitis. In Deutschland wird die Zahl der Infektionen auf jährlich circa 100 000 geschätzt. Die Virushepatitis zählt zu den häufigsten Reiseerkrankungen.

Der Begriff "Hepatitis" bezeichnet eine Entzündung der Leber. Im Falle einer Virushepatitis ist die Ursache ein viraler Infekt. Patienten mit einer Hepatitis zeigen häufig eine Gelbsucht (weshalb beide Begriffe oftmals fälschlich synonym gebraucht werden) sowie dunkelgefärbten Urin und hellen Stuhl. Die Leber schwillt in der Regel durch die Entzündung an. Deshalb klagen die Patienten häufig über einen dumpfen, unangenehmen Druck unter dem rechten Rippenbogen (siehe Abbildung).

Infolge der Beeinträchtigung des Magen-Darm-Traktes kommt es in vielen Fällen zu Begleitsymptomen wie Appetitlosigkeit mit Widerwillen gegen Fett, Fleisch, Alkohol und Nikotin, Übelkeit, Brechreiz, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall. Oft klagen die Patienten über Fieber, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Gliederschmerzen.

Die Reiseapotheke

Immer wieder wird heiß diskutiert, ob und falls ja welche Medikamente man in welchem Umfang mit sich auf Reisen nehmen sollte. Nun - in jedem Fall sind Sie sehr gut beraten, Ihre Dauermedikation mit sich zu führen. Darüber hinaus haben wir eine Reihe von Empfehlungen woran Sie ebenfalls denken sollten:

Maßnahmen bei Zeckenstichen

Der Sommer bringt jedes Jahr aufs neue das Risiko eines Zeckenstiches mit sich. Zecken stellen als Überträger von Krankheiten weltweit ein Problem dar. Dies gilt auch desinfizieren und für unsere Region. Sie gehören nicht zu den Insekten, sondern zu den Arachniden also zu den Spinnentieren. Bei Kontakt besteht das Risiko der Übertragung von Krankheitserregern.

Eine Zecke in der Haut

Zecken benötigen im Laufe ihrer Entwicklung mehrere Blutmahlzeiten. Dazu graben Sie sich auch bei Menschen an feuchtwarmen Stellen zum Blutsaugen regelrecht in die Haut ein und verankern sich dort. Im Zuge der Blutaufnahme über mehrere Tage kann die Größe der Zecke auf ein Vielfaches anwachsen. Der Zeckenstich als solcher ist fast nicht spürbar, da gleichzeitig ein schmerzstillendes Sekret abgegeben wird. Durch den Speichel der Zecke, wie auch über den Zeckenkot, können Krankheitskeime übertragen werden. Bereits eine sach- und vor allem zeitgerechte Entfernung der Zecke kann dieses Risiko vermindern.

Entfernung der Zecke

Die Zecke wird soweit vorne wie möglich direkt über der Einstichstelle gepackt und mit gleichmäßigem Zug nach oben herausgezogen. Dazu benutzt man im Idealfall eine Zeckenzange oder -karte. Auch eine spitz zulaufende Pinzette ist dazu gut geeignet. Die Zecke sollte dabei nicht zerdrückt werden. Deshalb ist die Verwendung einer speziellen Zeckenzange unbedingt empfehlenswert, da die Zecke fest gepackt werden kann, ohne sie zu zerquetschen oder zu zerschneiden.

Entgegen der verbreiteten Meinung soll die Zecke nicht mit Öl, Vaseline oder Alkohol beträufelt werden. Dadurch wird die Zecke zwar betäubt und kann anschließend einfacher entfernt werden, gleichzeitig wird aber auch vermehrt Zeckenspeichel ebgegeben, der Krankheitserreger enthalten kann.

Im günstigsten Fall lebt die Zecke noch nach dem Ablösen, da dann am wenigsten Zeckenspeichel oder -kot abgegeben wurde. Prüfen Sie ob, die Zecke an einem Stück entfernt wurde, indem Sie die Zecke, aber auch die betroffene Stelle genau auf etwaige Reste untersuchen.

Die Stichstelle sollten Sie desinfizieren und für mindestens vier Wochen beobachten. Ensteht dort nach einigen Tagen eine kreisförmige Hautrötung, die fortschreitet und wandert, so ist dies ein deutlicher Hinweis auf eine Infektion mit Borreliose. In diesem Falle ist der sofortige Arztbesuch unbedingt erforderlich. Das gilt auch, wenn sich die Wunde entzündet.

Borreliose

Die Borreliose ("Wanderröte") ist eine bakterielle Erkrankung und in unseren Breiten die häufigste Folgeerkrankung nach Zeckenbissen. Das Krankheitsbild wurde erstmals 1975 in Lyme im US-Bundesstaat Connecticut beobachtet. Die Borreliose ist in allen gemäßigten Klimazonen der Erde (Europa, Nordamerika, Asien und Australien) verbreitet. Der Borreliose-Erreger ist im Blut gut nachweisbar. Die Therapie erfolgt mit Antibiotika über einen Zeitraum von ca. 10 Tagen.

Die Zecke
Bildnachweis: André Karwath

Gegen Borreliose gibt es keine Impfung. Die Infektion ist eher unproblematisch, sofern sie rechtzeitig erkannt wurde und behandelt wird. Im anderen Falle treten erhebliche Spätschäden auf. Die ersten Anzeichen sind grippeartig mit Fieber, Schüttelfrost und Husten. Danach treten Muskelerkrankungen und rheumatische Erkrankungen bis hin zu Entzündungen des Herzmuskels auf. Trotz dieser Risiken ist die in unserer Region ebenfalls durch Zecken übertragene Frühsommer-Meningo-Encephalitis (FSME) aber die bekanntere mögliche Erkrankung.

FSME

Obwohl bekannter, tritt die Frühsommer-Meningo-Encephalitis (FSME) ca. 100-fach seltener als Folge eines Zeckenstiches auf. FSME ist eine durch Viren ausgelöste Entzündung der Gehirnhaut. Die ersten Symptome sind ebenfalls grippale Erscheinungen (Mattigkeit, Müdigkeit, Kopf- , Gelenk- und Gliederschmerzen). Meist heilt die Krankheit nun wieder aus. Bei einem von 10 Infizierten kommte es jedoch zu mäßigem Fieber, Lichtscheue und Sehunschärfe, Gliederschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Sprachstörungen, Lähmungen und Gehunfähigkeit.

Die Erreger der FSME sind besonders in Österreich, Italien, Osteuropa, GUS und in einigen Gebieten Süd- und Ostdeutschlands verbreitet. Exakte Angaben in Bezug auf Ihr Reiseziel erhalten Sie in unserer Apotheke.

Gegen FSME ist eine Impfung möglich. Bei uns bzw. bei Reisen in solche Regionen ist eine Impfung durchaus empfehlenswert. Insgesamt werden dabei vom Arzt drei Injektionen in das Muskelgewebe verabreicht, von denen die ersten beiden mit einem Abstand von 14 Tagen erfolgen. Danach besteht ein kurzfristiger Schutz von ca. 90%, der etwa ein Jahr anhält. Nach 9-12 Monaten muß die Grundimmunisierung durch eine dritte Injektion vervollständigt werden. Danach hält der Schutz ca. drei bis fünf Jahre. Nach der vollständigen Grundimmunisierung, bestehend aus drei Einzelimpfungen, sollte dennoch die erste Auffrischimpfung (Deutschland, Österreich) wie gewohnt nach drei Jahren erfolgen. Weitere Auffrischungen durch jeweils eine einzelne Impfdosis werden alle 3-5 Jahre empfohlen.

Nach der Impfung ist mit den üblichen Impfreaktionen zu rechnen, die anzeigen, dass das Immunsystem auf die Impfung reagiert und einen Schutz aufbaut. Die Reaktionen äußern sich in örtlichen Hautrötungen und Schwellungen an der Impfstelle oder in leichtem Fieber. Diese Reaktionen lassen nach wenigen Tagen nach.

Vorbeugende Maßnahmen

Geschlossene Kleidung schützt vor Zeckenstichen. Unbedeckte Körperstellen sollten mit zur Zeckenabwehr geeigneten Repellents (Lotion, Creme, Spray, Pumpspray) eingerieben werden. Meiden Sie dichtes Gebüsch.

Überblick Malaria

Die Malaria ist eine der bekanntesten Tropenkrankheiten, die in Deutschland einer nichtnamentlichen Meldepflicht unterliegt. Das Sumpf- oder Wechselfieber, wie die Erkrankung ebenfalls genannt wird, wird von einzelligen Parasiten der Gattung Plasmodium hervorgerufen. Überträger ist zumeist die Anophelesmücke, eine blutsaugende Stechmücke.

Die Anophelesmücke

Vorsorge und Erste-Hilfe-Maßnahmen zu Bienen- und Wespenstichen

Vorsorge

Stiche von Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen hinterlassen schmerzende oder zumindet juckende Hautreaktionen am Einstichort. Bei Allergie gegen einen solchen Insektenstich kann es sogar zu tödlich Folgereaktionen kommen. Allein in Deutschland sind ca. 600.000 Bienen- oder Wespenallergiker bedroht. Häufig sind mögliche Vorsorge- und Erste Hilfe-Maßnahmen nicht bekannt oder werden auser Acht gelassen.


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